Martin Maeller

 

 

Turmalin, Meteorit, Blei – diese Materialien in Martin Maellers Skulpturen lassen schnell auf eine tiefere Bedeutung schließen, deren künstlerische Übersetzungen an alchemistische Richtlinien erinnern.

Durch seine Installationen aus Skulptur und Malerei entstehen poetische Formulierungen über die grundlegenden Fragen, die uns alle bewegen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wer oder was sind wir Menschen in diesem Kosmos? Nichts erscheint wahllos, alles ist mit Bedacht zusammengefügt und in ein scheinbar stellvertretendes Sinnbild gerückt. Maellers Arbeiten sind spirituelle Konversationsstücke, sie unterminieren jeden Dialog. Durch das Fetischisieren der verwendeten Materialien und das immer wieder auftauchende, tiefe Schwarz gelingt es ihm, eine Klammer zwischen Materialismus und quasireligiösen Objekten zu schaffen. Die Arbeiten Maellers führen den Betrachter über seine rational erkennbare Welt hinaus, stürzen ihn in eine Ungewissheit, die neue Selbstreflexionen zulässt oder laden zum Ausschweigen ein.

Martin Maeller (*1990 in Neustadt an der Waldnaab) studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee Freie Kunst/Malerei und lebt und arbeitet in Berlin.

 

 

 

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